17. Mai 2020: Konzert des Helian Quartetts

Streichquartett Ruebenacker Das Helian-Quartett (Viola Mönkemeyer, Violine; Peter Meier, Viola; Carsten Jaspert, Violoncello; Prof. Jutta Rübenacker, 1. Violine) präsentiert in seinem Konzert am Sonntag, dem 17. Mai 2020 um 17.00 Uhr in der Sigwardskirche Musik klassischer Komponisten. Sobald das Programm feststeht, wird es hier veröffentlicht.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

17. Juni 2020: Klavierzeitreisen mit Andy Mokrus

Am 17. Juni 2020 gibt es um 17:00 Uhr ein völlig neues Erlebnis in Idensen. Andy Mokrus fragt sich: Wie klingt eine Boogie-Fuge? Ist Country ein irisches Exportgut? Wie würden sich die Komponisten Gershwin und Rachmaninoff musikalisch unterhalten? Die Antwort gibt Ihnen Andy Mokrus in seinem Klavier Soloprogramm "Klavierzeitreisen".
Seine Kompositionen kombinieren Spieltechniken der "E-Musik", Folklore und Improvisationen zu einer zeitgenössischen musikalischen Sprache.

 

MokrusÜber den Künstler:

Mit sechs Jahren tauchte Andy Mokrus in die Welt der Musik ein, indem er versuchte alles, was er hörte, nachzuspielen: Die klassische Musik, die seine Mutter auf dem Klavier übte, Schlager aus dem Radio, Schallplatten des Progressive Rock, die ihn als Jugendlichen begeisterten. Klänge, die er hörte, direkt nachzuspielen, fiel dem jungen Pianisten leichter, als den Weg über die Notenschrift zu gehen. Seine Lehrer, wie K.H. Kämmerling, zeigten sich über diese Art mit Musik umzugehen jedoch oft irritiert. Für Mokrus ist das Hören bis heute die wichtigste und schnellste Möglichkeit, sich Musik zu erschliessen. Nach einem halben Mineralogiestudium („ich verbrachte wohl mindestens so viel Zeit im Übungsraum wie im Hörsaal“) entschied er sich 1989, seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover zu beginnen.

Das wichtigste Projekt dieser Zeit war PAIA. Die Band spielte Fusion, eine Mischung aus Jazz, Funk und Rock. Nach und nach begann in Mokrus Kompositionen Material aus fremden Weltgegenden einzufliessen- vor allem Bilder und musikalische Erinnerungen seiner Reisen nach Afrika und Südamerika.

In der Beschäftigung mit zeitgenössischen Jazzpianisten wie Herbie Hancock oder Keith Jarrett fand der junge Komponist einen tieferen Zugang zu den Gestaltungsmöglichkeiten des Jazz: Die rhythmische Kraft, die sie beim Spiel entwickelten, begeisterten ihn ebenso wie die  harmonische Vielfalt, die seinen Vorbildern zur Verfügung stand. Parallel dazu begann Andy Mokrus sich intensiv mit der Musik der Komponisten des ausgehenden 19. oder 20. Jahrhunderts (Debussy, Ravel, Skrjabin, Messieaen) auseinanderzusetzen. Ihre Klangfarben übten einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung seiner Klavier- oder Orchesterwerke aus. Seit dem Ende seines Studiums 1994 lebt und arbeitet Andy Mokrus als Musiker, Musiklehrer und Komponist. Neben zahlreichen Titeln für Bands entstanden inzwischen auch zahlreiche Werke für Symphonieorchester oder Kammermusikensemble. Natürlich immer in Verbindung mit Improvisation und Groove.

Bei allem Wandel ist sich Andy Mokrus in zwei Punkten ständig treu geblieben: Der Offenheit,  verschiedene Musikgattungen miteinander in Beziehung zu setzen und dem Wunsch, den Zuhörer mit seinen Werken Geschichten in musikalischen Bildern zu erzählen.

05. Juli 2020: Sigwards-Festival

SigwardSingers2018Die Sigward Singers als Chor der Evangelischen Kirchengemeinde Idensen laden am 05. Juli ab 14.30 Uhr zum Sigwards Festival ein. Es findet traditionell vor der Sigwardskirche statt.

Zum 23. Mal präsentieren Chöre und musikalische Gruppen rund um die Sigwardskirche Musik der unterschiedlichsten Richtungen: Pop, Gospel, moderne Kirchenmusik, Evergreens….

Sobald das Programm feststeht, wird es hier veröffentlicht.

 

 

 

9. August 2020: Marimbafon in Exzellenz mit Fumito Nunoya

nunoyaAm 9. August 2020 um 17:00 Uhr gibt es einen besonderen Ohrenschmaus in Idensen zu hören: Fumito Nunoya kommt nach dem großen Erfolg in 2018 wieder zu Besuch.

Der Marimbist Fumito Nunoya genießt internationale Aufmerksamkeit als einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit. Geboren in Odate, Japan (einer kleinen Stadt in der Präfektur Akita), lebt er momentan in Deutschland. Er lehrt Marimba an der Hochschule für Musik Detmold in Deutschland seit 2009. Zusätzlich zu Auftritten in Deutschland und innerhalb Europas, reist er auch regelmäßig zu Auftritten in Japan und den USA.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Sobald das Programm feststeht, wird es hier veröffentlicht.

13. September 2020: Musikalische Lesung: Hab. Keine. Angst - Worte an die Nachwelt von Lars Huldén

RussekAm 13.September 2020 gibt es um 17:00 Uhr in der Sigwardskirche eine musikalische Lesung zu unseren letzten geschriebenen Worten … von heiter-besinnlich bis nachdenklich-augenzwinkernd
Was sollte denn im Falle eines Falles (und der tritt bestimmt ein) auf dem eigenen Grabstein (der Urne/dem Lebensbaum) stehen? Schon eine Idee?
Mit Susanne Russek und Phillip JohnBaptist haben sich zwei lebenslustige Musiker zusammengetan, die sich auf ihre ganz eigene Weise diesem besonderen Thema widmen: Unseren letzten geschriebenen Worten. Diese stammen aus der Feder des finnlandschwedischen Schriftstellers Lars Huldén (1926 – 2016), der eine immens große Zahl dieser fiktiven Inschriften bereits in jüngeren Jahren geschrieben hat, mit Augenzwinkern, rätselhaft, versöhnlich, abgrundtief ehrlich, direkt, treffend, aber immer wohlwollend. Da geht es um Todesursachen und darum, wie viele Gespenster eigentlich unter den Lebenden weilen oder auch um die Frage, ob man nicht gleich auf den Friedhof ziehen solle. Es geht um die Liebe, ob man Spuren hinterlässt auf der Erde und dass man doch froh sein solle, noch zu leben.

Nun liegt es in den Händen der beiden Akteure, bei aller Heiterkeit und Leichtigkeit im Umgang mit diesem Thema dennoch nicht die Ernsthaftigkeit aus den Augen zu verlieren. Da wird interagiert, musiziert, da erklingt mal eine Krimimelodie, dann wieder eine Liebesmelodie, da wird der Totengräber-Blues zelebriert oder ein fröhlich gefeiertes Jazzbegräbnis angestimmt. Bekanntes wechselt ab mit Ungewöhnlichem. Und die Farben der Musik ändern sich von der dunkelsten Finsternis in strahlenden Sonnenschein. Am Ende ist man sich einig: „What a Wonderful World!“ Susanne Russek liest eine Auswahl der Texte Huldéns in der deutschen Übersetzung von Ingrid Schellbach-Kopra.
Phillip JohnBaptist mit seiner wunderbar souligen Stimme begleitet und kommentiert am Keyboard, Susanne Russek ist für den Rhythmus zuständig und lässt auch mal das Akkordeon seufzen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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