9. August 2020: Marimbafon in Exzellenz mit Fumito Nunoya

nunoyaAm 9. August 2020 um 17:00 Uhr gibt es einen besonderen Ohrenschmaus in Idensen zu hören: Fumito Nunoya kommt nach dem großen Erfolg in 2018 wieder zu Besuch.

Der Marimbist Fumito Nunoya genießt internationale Aufmerksamkeit als einer der führenden Marimbisten der heutigen Zeit. Geboren in Odate, Japan (einer kleinen Stadt in der Präfektur Akita), lebt er momentan in Deutschland. Er lehrt Marimba an der Hochschule für Musik Detmold in Deutschland seit 2009. Zusätzlich zu Auftritten in Deutschland und innerhalb Europas, reist er auch regelmäßig zu Auftritten in Japan und den USA.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Sobald das Programm feststeht, wird es hier veröffentlicht.

13. September 2020: Musikalische Lesung: Hab. Keine. Angst - Worte an die Nachwelt von Lars Huldén

RussekAm 13.September 2020 gibt es um 17:00 Uhr in der Sigwardskirche eine musikalische Lesung zu unseren letzten geschriebenen Worten … von heiter-besinnlich bis nachdenklich-augenzwinkernd
Was sollte denn im Falle eines Falles (und der tritt bestimmt ein) auf dem eigenen Grabstein (der Urne/dem Lebensbaum) stehen? Schon eine Idee?
Mit Susanne Russek und Phillip JohnBaptist haben sich zwei lebenslustige Musiker zusammengetan, die sich auf ihre ganz eigene Weise diesem besonderen Thema widmen: Unseren letzten geschriebenen Worten. Diese stammen aus der Feder des finnlandschwedischen Schriftstellers Lars Huldén (1926 – 2016), der eine immens große Zahl dieser fiktiven Inschriften bereits in jüngeren Jahren geschrieben hat, mit Augenzwinkern, rätselhaft, versöhnlich, abgrundtief ehrlich, direkt, treffend, aber immer wohlwollend. Da geht es um Todesursachen und darum, wie viele Gespenster eigentlich unter den Lebenden weilen oder auch um die Frage, ob man nicht gleich auf den Friedhof ziehen solle. Es geht um die Liebe, ob man Spuren hinterlässt auf der Erde und dass man doch froh sein solle, noch zu leben.

Nun liegt es in den Händen der beiden Akteure, bei aller Heiterkeit und Leichtigkeit im Umgang mit diesem Thema dennoch nicht die Ernsthaftigkeit aus den Augen zu verlieren. Da wird interagiert, musiziert, da erklingt mal eine Krimimelodie, dann wieder eine Liebesmelodie, da wird der Totengräber-Blues zelebriert oder ein fröhlich gefeiertes Jazzbegräbnis angestimmt. Bekanntes wechselt ab mit Ungewöhnlichem. Und die Farben der Musik ändern sich von der dunkelsten Finsternis in strahlenden Sonnenschein. Am Ende ist man sich einig: „What a Wonderful World!“ Susanne Russek liest eine Auswahl der Texte Huldéns in der deutschen Übersetzung von Ingrid Schellbach-Kopra.
Phillip JohnBaptist mit seiner wunderbar souligen Stimme begleitet und kommentiert am Keyboard, Susanne Russek ist für den Rhythmus zuständig und lässt auch mal das Akkordeon seufzen.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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